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Ausbau Straßenbeleuchtung Bahnhofstraße und Großparkplatz in Bad Elster

Projektbeschreibung

Ausgangssituation

Die Bahnhofstraße Bad Elster befindet sich am Verlauf der Staatsstraße S 306 und verläuft vom nördlichen Ortseingang aus Richtung Adorf kommend über das Ortszentrum bis zum Grenzübergang in Richtung Hranice und ist die Haupterschließungsstraße für Bad Elster. Auf ihr fließt der gesamte Verkehr nach und aus Bad Elster, sowie der grenzüberschreitende Verkehr in Richtung Tschechien nach Hranice sowie Doubrava. Am nördlichen Ortseingang an der Bahnhofstraße befindet sich ein Großparkplatz mit einer Größe von ca. 5.000 m². Die Stadt Bad Elster hält auf dem Parkplatz ca. 500 kostenfreie Stellplätze für Pendler, Gäste und Besucher vor. Die Stadt Bad Elster ist für den Großparkplatz sowie für die Bahnhofstraße Träger für die Straßenbeleuchtung. Der Beleuchtungsbestand in diesen Bereichen ist teilewiese noch aus der Vorwendezeit. Eine dauerhafte und durchgehende Beleuchtung kann damit nicht gewährleistet werden, wodurch die zur Verfügung stehende Platzkapazität nicht ausgeschöpft wird. Desweitern ist der Verbrauch im Vergleich zu modernerer Technik entsprechend hoch. Mit dem zunehmenden Einsatz moderner LED Technik hat sich die Stadt Bad Elster das Ziel gesetzt perspektivisch die gesamte Straßenbeleuchtung darauf umzurüsten. In einem ersten Abschnitt wurde unter anderem im Jahr 2010 in der Bahnhofstraße ein Teil der Beleuchtung entsprechend umgerüstet.

Maßnahmen zur Verbesserung

Um die geplante Umrüstung auf LED Technik weiter fortzusetzen, sowie den baulichen Zustand zu verbessern, soll nun der restliche Teil der Straßenbeleuchtung der Bahnhofstraße in Verbindung mit dem Großparkplatz mit dieser Maßnahme erneuert werden. Insgesamt werden 13 Leuchtpunkte neu errichtet. Davon 10 Stück auf der Fläche des Großparkplatzes und 3 Stück als Ergänzung Ortsausgang in Richtung Adorf. (siehe Ausführungsplanung) An 16 Leuchtpunkten erfolgt die Umrüstung lediglich der Leuchtpunkte. Dies erfolgt ausschließlich entlang der Bahnhofstraße. (siehe Ausführungsplanung)

Ziele der Maßnahme

Bereits seit vielen Jahren engagiert sich die Stadt Bad Elster im Bereich der Energieeinsparung, Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Dazu sind bereits eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt worden, die langfristig zur Senkung des CO²-Ausstoßes führen sollen. Die geplante Maßnahme trägt dazu bei, die gesetzten Ziele der Stadt Bad Elster weiter umzusetzen und die aktive Rolle in Bezug auf den Klimaschutz beizubehalten. Die mit der Umrüstung verbundenen Einsparungen im Verbrauch entlasten zudem die künftigen Haushalte der Stadt Bad Elster. Weiterhin trägt die Maßnahme zur Entlastung der Parkverhältnisse innerorts bei und führt zur Verbesserung der Nutzungsbedingungen des Parkplatzes.

Bewilligungszeitraum: 30.11.2017 - 31.03.2019
Kosten: rd. 74 T €
Fördermittel: rd. 40 T €

Dieses Vorhaben wurde gefördert durch das Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freisstaat Sachsen 2014-2020 (EPLR).


Ausbau Gehweg Max-Höra-Straße

Projektbeschreibung

Ausgangssituation

Die Max-Höra-Straße von Bad Elster befindet sich südlich des Zentrums von Bad Elster und erstreckt sich vom nordwestlichen Zugang des Paul-Schindel-Parks in westlicher Richtung. Der Gehweg entlang der Straße hat für Anwohner eine Verbindungsfunktion zu den Einrichtungen im Zentrum von Bad Elster. Ausgehend vom Zentrum befindet sich direkt am Anfang des Gehweges die Seniorenpflegeeinrichtung "Haus am See". Weiterhin mündet der Wanderweg "Agnesruhweg" direkt auf den Gehweg der Max-Höra-Straße, wodurch dieser auch von Wanderern am Ringweg Bad Elster genutzt wird. Der bestehende Gehweg ist unbefestigt und als wassergebundener Weg ausgebaut. Die Funktion einer wassergebundenen Wegedecke ist nicht mehr gegeben. Zunehmend auftretende Starkregenereignisse führen zu Erosionserscheinungen, die für die Fußgänger eine Unfallgefahr darstellen. Durch die Stadt Bad Elster sind regelmäßig wiederkehrend aufwendige Unterhaltungsmaßnahmen erforderlich.

Maßnahmen zur Verbesserung

Der Gehweg soll in gebundener Bauweise mit Betonpflaster hergestellt werden, um die Oberflächen dauerhaft gegen Erosion zu schützen und nachhaltig den benötigten Gehweg sichern.

Ziele der Maßnahme

Der Ausbau des Gehweges in der Max-Höra-Straße ist ein Bestandteil umzusetzender Maßnahmen zur Verbesserung und Sicherung der Infrastruktur in Bad Elster. Mit dem Projekt werden die Wohn- und Lebensverhältnisse sowohl für die Anwohner als auch für die Besucher und Gäste von Bad Elster verbessert. Vor allem für die umliegenden Einrichtungen, wie zum Beispiel die Seniorenpflegeeinrichtung "Haus am See", ist es für den laufenden Betrieb wichtig eine intakte Infrastruktur einzurichten und vorzuhalten. Die Maßnahme verringert dauerhaft die laufenden Unterhaltungskosten und Aufwendungen zur Aufrechterhaltung einer sicheren Nutzung des Gehweges.

Bewilligungszeitraum: 30.11.2017 - 31.03.2019 Kosten: rd. 72 T € Fördermittel: rd. 51 T € Dieses Vorhaben wurde gefördert durch das Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2014-2020 (EPLR).


Ausbau Gehweg Hagerstraße

Projektbeschreibung

Ausgangssituation

Die Hagerstraße ist eine Haupterschließungsstraße zum Wohngebiet "Am Kuhberg" in Bad Elster. Sie erstreckt sich ausgehend vom Rathaus am Kirchplatz in westlicher Richtung bis zum Kuhberg. An der Hagerstraße befindet eine Filiale der Sparkasse, die Grundschule und der Hort von Bad Elster, ein kleiner Baumarkt sowie ein großer Einkaufsmarkt. Weiterhin führen der öffentliche Busverkehr und der Schulbusverkehr mit 2 Haltestellen dort entlang. Der Gehweg wird hauptsächlich genutzt von Anwohnern, Besuchern und Kurgästen um die Einkaufsmöglichkeiten bzw. die Sparkasse und das Rathaus zu erreichen. Für viele Schulkinder ist der Gehweg die einzige Möglichkeit fußläufig zur Grundschule bzw. zum Hort zu gelangen. Allein durch die ca. 550 Anwohner des Kuhbergs und den 161 Schülern der Grundschule unterliegt der Weg einer starken Nutzung.

Bauzustand

Der Gehweg ist in gebundener Bauweise mit Betonpflaster ausgebaut. Straßenseitig sind im Abstand von ca. 10 Metern Ahorne als Straßenbäume gepflanzt. Die Baumscheiben sind mittels Betonbord eingefasst. Die Baumscheiben sind jedoch zu klein bemessen, sodass der fortschreitende Wuchs die Wurzeln unter die Bordeinfassungen schiebt und an der Oberfläche entsprechende Schäden verursacht, die zu Unfallquellen führen. Desweitern kommt es durch die Größe der Baumscheiben zunehmend zum Absterben einzelner Bäume, was eine Gefährdung sowohl für die Fußgänger als auch für den Straßenverkehr darstellt. An der Straße abgewandten Seite ist der Gehweg auf Grund sich absenkender Borde nicht mehr gefasst. Dies führt zu Verschiebungen in der Oberfläche des Gehweges und stellt ebenfalls eine Unfallgefahr dar.

Maßnahmen zur Verbesserung

Innerhalb der Maßnahme soll das bestehende Betonverbundpflaster sowie die rückseitige Einfassung ausgebaut und durch einen neuen Beton Pflasterbelag mit Einfassung ersetzt werden. Der marode Baumbestand soll vollständig beseitigt werden um eine Neuanordnung der Straßenbäume vornehmen zu können.

Ziele der Maßnahme

Die Maßnahme sichert den bedeutsamen Bestand und führt zu einer Verbesserung der Nutzung. In Bezug auf das gesamte Gehwegnetz der Stadt Bad Elster wird eine weitere Sanierungslücke dauerhaft geschlossen. Indem die bestehenden Unfallquellen beseitigt und ein verkehrssicherer Zustand hergestellt wird, schafft die Maßnahme dauerhaft und nachhaltig eine intakte Infrastruktur. Mit der gestalterischen Aufwertung durch die Neuordnung der straßenbegleitenden Bäume entsteht ein Mehrwert der sich auf die Lebens- und Wohnqualität für Bad Elster auswirkt.

Bewilligungszeitraum: 30.11.2017 - 31.03.2019
Kosten: rd. 254 T €
Fördermittel: rd. 184 T €

Dieses Vorhaben wurde gefördert durch das Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2014-2020 (EPLR)


Ausbau Erschließungsstraße Pfarrweg / Am Schafgarten

Projektbeschreibung

Ausgangssituation

Die Straßen "Pfarrweg" und "Am Schafgarten" befinden sich unmittelbar im Zentrum von Bad Elster, ca. 200 Meter südlich des Kirchplatzes. Die beiden Straßen dienen der Erschließung der Wohnbebauung und verbinden die nördlich gelegene Kirchstraße mit der südlich liegenden Johann-Christoph-Hilf-Straße. Neben der Wohnbebauung sind weiter ein Unternehmen für Fensterbau und ein Bestattungsinstitut ansässig. Die Nutzung der Straßen erfolgt durch Anlieger, deren Besucher sowie Kunden und Zulieferer der Unternehmen. Auf Grund der Lage unmittelbar an der Grundschule von Bad Elster werden die beiden Straßen auch als Schulweg genutzt. Im Jahr 2017 wurde durch den Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland der Pfarrweg abwasserseitig an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen.

Bauzustand


Der Pfarrweg wurde als Straße in ungebundener Bauweise angelegt und seither als solche unterhalten. An der nördlichen Seite befand sich bis zum Jahr 2006 keine Bebauung. In der Zeit von 2006 bis zum Jahr 2013 wurde die nördliche Seite des Pfarrweges mit Wohnhäusern bebaut, wodurch sich der Zustand der von Grund auf unbefestigter Straße durch die Bautätigkeiten seither nochmals verschlechterte. Mit dem Baugeschehen und die damit neu entstandenen Zufahrten auf die jeweiligen Grundstücke, mussten desweitern die ohnehin geschädigten Straßenbäume auf dieser Seite gefällt werden. Zudem ist durch die Maßnahme des ZWAV die Straße nochmals stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Straße "Am Schafgarten" ist als Asphaltstraße ausgebaut. Sie befindet sich jedoch auf Grund einer bis auf weit vor die Wendezeit 1989 zurückzuführenden Instandsetzung in einem ebenfalls sehr schlechten Ausbauzustand. Auch hier besteht dringender Sanierungsbedarf. Bei beiden Straßen ist keine Straßenentwässerung vorhanden, womit auch im Hinblick auf die ordnungsgemäße Behandlung des Oberflächenwassers im sensiblen Bereich des Heilwasserschutzes für Bad Elster dringender Handlungsbedarf besteht. Auf Grund der Platzverhältnisse ist es nicht möglich einen separaten Gehweg anzuordnen, wodurch auch die Fußgänger die Fahrbahn nutzten. Der momentane Zustand der Oberfläche weist erhebliche Unfallquellen für Fußgänger auf.

Maßnahmen zur Verbesserung/ Ziele der Maßnahme

Seitens des ZWAV besteht für den Schafgarten dringender Sanierungsbedarf am Abwasserkanal "Am Schafgarten". In diesem Zusammenhang plant die Stadt Bad Elster eine Gemeinschaftsmaßnahme mit dem ZWAV, um im Anschluss an die Kanalsanierung "Am Schafgarten" den dringend erforderlichen Straßenbau am Pfarrweg und Am Schafgarten zu realisieren. Mit dem grundhaften Ausbau der beiden Straßen wird der Bestand verbessert und gesichert, sowie den Anforderungen an den Heilwasserschutz für Bad Elster Rechnung getragen. In Bezug auf das gesamte Straßennetz der Stadt Bad Elster wird eine weitere bedeutsame Sanierungslücke im Zentrum dauerhaft geschlossen. Indem die bestehenden Unfallquellen beseitigt und ein verkehrssicherer Zustand hergestellt wird, schafft die Maßnahme dauerhaft und nachhaltig eine intakte Infrastruktur. Mit der gestalterischen Aufwertung durch Neuordnung straßenbegleitender Bäume, sowie die Verbesserung der Straßenbeleuchtung entsteht ein Mehrwert der sich auf die Lebens- und Wohnqualität auswirkt.

Bewilligungszeitraum: 04.07.2018 - 30.06.2020
Kosten: rd. 440 T €
Fördermittel: rd. 352 T €

Dieses Vorhaben wurde gefördert durch das Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2014-2020 (EPLR).


Ausbau Bärenloh Siedlung

Projektbeschreibung

Ausgangssituation

Die Bärenloh Siedlung befindet sich ca. 2 km nordwestlich des Stadtzentrums von Bad Elster. Sie erschließt eines der größten außerhalb des Zentrums von Bad Elster gelegenen Wohngebiete. Die Bärenloh Siedlung wird genutzt von Anwohnern, deren Besucher sowie durch Touristen, die den Ringwanderweg um Bad Elster in und aus Richtung Bad Elster nutzen. Vorangehend an die geplante Straßenbaumaßnahme wurde die Bärenloh Siedlung im Jahr 2017 durch den Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland (ZWAV) abwasserseitig erschlossen. Eine gemeinsame Maßnahme mit dem ZWAV war für die Stadt Bad Elster auf Grund fehlender baurechtlicher Voraussetzungen nicht möglich. Auf Grund des Zustandes der Straße nach Erschließung durch den ZWAV ist eine Sanierung dringend erforderlich.

Bauzustand

Grundsätzlich ist der Zustand der Straßenbefestigung im Bestand mangelhaft. Die Asphaltkonstruktion weißt Schäden in Form von Verformungen, Netzrissbildung und örtlichen Ausbrüchen auf. Ursache hierfür ist die stellenweise nicht ausreichende bzw. ungenügend zu bewertende Tragfähigkeit auf dem Planum und den ungebundenen Tragschichten, die zu geringe Dimensionierung der ungebundenen Tragschicht, die fehlende Frostsicherheit des Oberbaus und die unzureichende Tiefenlage der vorhandenen Straßenentwässerung in Fahrbahnrandlage mit teilweise defekten Rohrdurchlässen im Bereich der Grundstückseinfahrten. Diese genannten Parameter wirken sich negativ auf die Bausubstanz und damit auf die Lebensdauer der Straße aus.

Maßnahmen zur Verbesserung/ Ziele der Maßnahme

Mit dem grundhaften Ausbau wird der Bestand verbessert und gesichert. Indem die bestehenden Unfallquellen beseitigt und ein verkehrssicherer Zustand hergestellt wird, schafft die Maßnahme dauerhaft und nachhaltig eine intakte Infrastruktur. Mit dem Ausbau der Straße sowie der Verbesserung der Straßenbeleuchtung entsteht ein Mehrwert der sich auf die Lebens- und Wohnqualität des Wohngebietes auswirkt. Im Hinblick auf das für Bad Elster existierende Schutzgut Heilwasser trägt die Maßnahme mit der Neuordnung der Straßenentwässerungssituation nachhaltig zur Verbesserung und Sicherung des Schutzgutes bei. Den Forderungen der Unteren Wasserbehörde wird mit der Umsetzung der Maßnahme Rechnung getragen.

Bewilligungszeitraum: 04.07.2018 - 30.09.2020
Kosten: rd. 739 T €
Fördermittel: rd. 591 T €

Dieses Vorhaben wurde gefördert durch das Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2014-2020 (EPLR).