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KunstWandelhalle
Badstr. 6
08645 Bad Elster
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Mittwoch - Freitag:
14.00 - 17.30 Uhr
Samstag/Sonntag:
09.30 - 12.00 Uhr & 14.00 - 17.30 Uhr


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Natur Paper Art

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KunstWandelhalle
Bad Elster

Samstag, 23.04.2022 bis Sonntag, 26.06.2022

Papier- und Lichtobjekte von Philine Görnandt (Jena/Apolda)

Weiche, fließende Formen, reliefartige Oberflächen und sinnliche Strukturen sind die Dinge, die Philine Görnandt faszinieren und inspirieren! Mit all ihren Sinnen entdeckt die Künstlerin die Wechselbeziehung von Natur und menschlicher Kultur und im Erkennen dieser Symbiose wird sie beständig zu eigenen Arbeiten motiviert. Diese inspirierenden Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen werden schließlich von ihr kombiniert, variiert und materialisiert. Lange hat Philine Görnandt viele und sehr unterschiedlichen Materialien ausprobiert und dann das Papier für ihre Arbeiten entdeckt: »Es ist fein und filigran, lichtdurchlässig, kann aber auch steinhart und massiv werden. Man kann es verflüssigen, schöpfen, gießen ...reißen, knüllen ... zu Modelliermasse verarbeiten und damit formen und gestalten!« Dafür verwendet sie fast ausschließlich ihre Hände. Dieses persönlichste aller Werkzeuge – die Hand – erlaubt ihr, unmittelbare Kreativität zu erfahren und lässt sie aus der Natur abgeleitet schaffen, formen und gestalten.

Die Künstlerin, die in einer unangepassten Künstlerfamilie vorwiegend in Weimar und Berlin aufwuchs, lebt in Jena mit Atelier in Apolda. Ihre Arbeiten wurden bereits in zahlreichen renommierten Ausstellungen gezeigt oder sind Teil von Privatsammlungen, einige Installationen präsentieren sich auch öffentlichen Raum.  Die in der KunstWandelhalle gezeigte Ausstellung von Philine Görnandt   bildet das Kernstück des 10. KunstFestes in Bad Elster und präsentiert skulpturale  Objekte,  Wandreliefs  und  Leuchtkörper in  weichen, organisch wirkenden Formen, die sich alle in einer ganz individuellen Textur zeigen und in einem langwierigen Prozess entstanden sind. Ihren Werkstoff schöpft sie selbst, formt ihn, zieht ihn durch Leim. Schicht um Schicht entstehen schließlich ihre Objekte. Ein Prozess, der sich die Zeit nimmt, die er braucht. Denn jede Lage – es können bis zu 40 davon sein – muss nach dem Gestalten erst trocknen. Aus diesem Gestaltungsprozess heraus sind Objekte entstanden, die sowohl intransparent als auch lichtdurchflutet sind und dies sowohl im konkreten wie auch im abstrakten Sinne meint.