Unsere Geschichtstipp:

Mehr Geschichte(n) rund um die Ortsgeschichte Bad Elsters finden Sie im Sächsischen Bademuseum - Die Erlebnisausstellung auf zwei Etagen!

Inhalt

Ortschronik Bad Elster

Vom Weberdorf zum Weltbad

JahreszahlEreignis
1324 erste urkundliche Erwähnung des Rittergutes und Dorfes Elster als Besitz der Herren von Neuberg
1531 erste Untersuchung des „Elsteraner Säuerlings“, dessen gesundheitsfördernde Wirkung in dem „Walenbüchlein“ als "...zur Leibesnotdurft gar wohl dienlich..." beschrieben wird
1669 zweite Quellenuntersuchung durch den Plauener Arzt und Stadtphysikus Georg Leisner (gewidmet dem Landesherren: Moritz von Sachsen - Zeitz; „Moritz-Quelle“). Der wissenschaftliche Bericht trägt den Titel „Kurtzer Bericht Des Elster Säuerlings“
1670 erste provisorische Fassung der "Elsteraner Säuerlings", ein ausgehöhlter Eichenstamm, diente damals zur Ableitung des Quellwassers.
1789 erste Steinfassung im Auftrag von Kurfürst Friedrich August III v. Sachsen
1795 Goethe besucht Elster und beschreibt das „herrliche Wasser – säuerlich war’s und erquicklich, gesund zu trinken den Menschen“. Goethe schildert Brunnenanlagen und Wasser in seiner Dichtung „Hermann und Dorothea“
1799 Professor Lampadius aus Freiberg (Bergakademie) führt eine dritte Untersuchung der Elster - Quelle durch, die einen beachtlichen Mineralgehalt auswies
1817 Gründung der „Curmusik“ und damit Begründung der Orchestertradition in Bad Elster -> heutige Chursächsische Philharmonie
1818 wird ein hölzerner Badeschuppen mit eigenen Badestuben errichtet; 100 Badegäste werden registriert
1835 Gründung einer Aktiengesellschaft zum Betrieb der Badeanlagen
1848 Eröffnung der ersten offiziellen Badesaison des Königlich-Sächsischen Staatsbades Elster durch den Bade- und Brunnenarzt Dr. Robert Flechsig. Für die 129 Kurgäste wurden 2499 Heilwasserbäder und 325 Moorbäder abgegeben.
1851 Entdeckung der so genannten Salzquelle in Elster
1851 erhält der „Elsteraner Säuerling" zu Ehren des Herzogs Moritz von Sachsen - Zeitz, den Namen „Moritzquelle“
1852 Fertigstellung des ersten Flügels des Badehauses, heutiges Albert Bad
1865 am 01.11. des Jahres wird die Bahnstation Elster in Betrieb genommen
1875 das Königlich-Sächsische Staatsbad Elster erhält offiziell das Recht, sich „Bad Elster“ nennen zu dürfen
1888-1890 wird das Königliche Kurhaus errichtet und der Kurpark angelegt; damit wird das Ortsbild maßgeblich gestaltet
1892 Weihe der St. Trinitatiskirche am 1. Juni 1892
1893 Wurde das Moordirekt im heutigen Gondelteich gestochen
1898 Errichtung des Fernheizwerkes Bad Elster (ältestes in Sachsen!)
1904 Eröffnung des Sanatoriums von Dr. med. Paul Köhler (1864 - 1940); er nahm jahrzehntelang maßgeblich Einfluss auf die Entwicklung von Bad Elster
1907 Neubau des Palasthotels „Wettiner Hof“, Eröffnung 1909
1909 Einweihung des Floratempel am Louisa-See, mit der Frühlings- und Blumengöttin Flora
1911 Eröffnung des Naturtheaters (ältestes in Sachsen) am 09.07.1911
1912 Gründung der Theatergesellschaft
1913 Weihe der Katholischen Kirche "St. Elisabeth"
1914 Eröffnung des Kurtheaters am 22.05.1914 (heute König Albert Theater) durch König Friedrich August III. von Sachsen, der regelmäßig nach Bad Elster kam
1923-1935 Bohrung und Neufassung der Sprudelquellen; Fertigstellung des Badehauses und des Badeplatzes in der heutigen Form mit Kolonnaden, Marienquelle und Badecafé; Anlage des Stadions
1929 Fertigstellung der neuen Wandelhalle aus Postelwitzer Elbsandstein mit Salz- und Moritzquelle im Bauhausstil, heutige KunstWandelhalle
1931 Eröffnung des Grenzland-Stadions
1934 Abschluss der Umgestaltung des Badeplatzes (Marienquelle, Kolonnaden, Badecafé)
1935 Bad Elster erhält das Stadtrecht und ist seitdem die südlichste Stadt Sachsens
1945 Besetzung von Bad Elster durch die US-Army, ab Juli durch die Sowjet-Armee
1946 Inbetriebnahme des neuen Krankenhauses
1947 Bad Elster wird als Staatsbad und gleichzeitig größtes Heilbad der späteren DDR weiterbetrieben
1949 Einrichtung der „Kurpoliklinik“, später betrieben als „Zentrale Diagnostik“ (das gebäude war in E. vorhanden)= Kurländer Haus
1957 Gründung des „Forschungsinstitutes für Balneologie und Kurortwissenschaften“
1966 organisatorischer Zusammenschluss des Badebetriebes mit Bad Brambach
1982 der Sanatoriumskomplex, heute Vogtland-Klinik, wird in Betrieb genommen
1989 erste "Wende-Demonstration" am 25. Oktober mit etwa 1.000 Teilnehmern zum "Haus am See"
1990 Städtepartnerschaft mit Bad Waldsee (Baden-Württemberg)
1991 Gründung der Sächsischen Staatsbäder GmbH
1992 Fortführung des Kurbetriebs durch die Sächsische Staatsbäder GmbH
1992 Gründung des Vereins "Chursächsische Philharmonie"
1993 erstes Brunnenfest nach 37 Jahren Unterbrechung
1994 Eingemeindung von Sohl und Mühlhausen
1995 Einweihung der neu erbauten Elsterschanze
1995 die 1994 eröffnete "Erste ständige Ausstellung zur Geschichte des Bades Elster" im Albert Bad wird nach umfassender Umarbeitung und Erweiterung als Bademuseum neu eröffnet
1995 Einweihung des "Klinikums Sachsenhof" mit neuen Bettenhäusern und den Häusern "Prinz von Preußen" und "Parkblick"
1995-1996 Umbau und Erweiterung des Schulzentrums
1996 Rathaus nach vollständiger Sanierung/Modernisierung wiedereröffnet
1997 Errichtung der neuen Bronzestatue „Flora" am Louisa See, nach dem Dresdener Original aus dem Jahr 1842 von Ernst Julius Hähnel
1998 150-jähriges Jubiläum des „Sächsischen Staatsbades Bad Elster“
1999 Einweihung des Bewegungsbades im Albert Bad
1999 675 Jahre erste urkundliche Erwähnung des „Hofes zu Elster“
1999 Sanierung des ehemaligen Gemeindeamtes in Mühlhausen
2002 Geschäftsaufnahme der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH
2002 Bad Elster ist Veranstalter des „7. Tages der Vogtländer“
2004 Wiedereröffnung des König Albert Theaters Bad Elster mit Albert Lortzings Oper "Zar und Zimmermann" durch die Chursächsische Philharmonie/Landesbühnen Sachsen/GMD Florian Merz
2006 Weihe des neuerbauten Gemeindezentrums der Ev.-Luth. Kirchgemeinde
2007 Wiedereröffnung des NaturTheaters Bad Elster mit Carl Maria von Webers romantischer Oper "Der Freischütz" am 01.06.2007 (Landesbühnen Sachsen/GMD Florian Merz)
2007/2008 Eine Thermalsolequelle wird in einer Tiefe von 1.200 m erschlossen
2009 Einweihung des völlig neu gestalteten Bademuseums als „Sächsisches Bademuseum Bad Elster“ in der KunstWandelhalle
2009 Wiedereröffnung des historischen Ausflugslokals im Waldpark als Café-Restaurant „Waldschlösschen“ inklusive der wiederbelebten Außenanalagen
2009 Enthüllung einer Gedenktafel zur friedlichen Revolution in Bad Elster vor 20 Jahren
2009 Eröffnung des neuerbauten Parkhauses
2010 das 100. Brunnenfest wird gefeiert
2011 Abriss des ehemaligen Palast-Hotels „Wettiner Hof“
2011 Goethe-Festspiele anlässlich 100 Jahre NaturTheater Bad Elster
2012 Sanierung der Kindertagesstätte und Namensgebung „Elsternest“
2012 600 Jahre erste urkundliche Erwähnung von Sohl und 12. Vogtländisches Schalmeien-Festival
2012 Sanierung des Rosengartens als Bestandteil des grenzüberschreitenden Projektes „ParkErlebnisse Bad Elster-Asch“
2012 Errichtung des SkulpturenParks Bad Elster als internationale Holzskulpturenausstellung auf der Freifläche des ehemaligen Wettiner Hofs